Man bekommt einen Kredit gewährt, wenn eine Organisation oder eine Person eine Summe Geld zur Verfügung stellt, damit diese dann an einen ausgeliehen werden kann.
Es gibt viele verschiedene Arten von Krediten: sogenannte Hypotheken werden zum Beispiel, direkt mit einem einem bestimmten Element oder mehreren Elemente verbunden, dieses können eine neue Küche oder ein Haus sein. Oder zum Beispiel der Revolvingkredit. Dieser ist ein sich erneuernder Kredit, der einem den Zugang zu einem festen Geldbetrag gewährt und daher die Möglichkeit bietet, die Summe auszugeben, wie man es sich wünscht.
Kredite werden in der Regel in regelmäßigen Raten über einen vereinbarten Zeitraum zurückgezahlt. Hypotheken und Darlehen können in variablen Raten zurückgezahlt werden, jedoch spezifizieren die meisten Privatkredite feste Rückzahlungen von etwa gleicher Höhe.
Wenn man nach der Abzahlung eines Kredit noch eine größere Anschaffung plant, muss man um ein neues Darlehen verhandeln. Dies ist beim Revolvingkredit nicht der Fall: Hier hat man immer Zugriff auf einen Betrag in der Höhe der Kreditlinie und zusätzlich, bei jeder Rückzahlung, die Verfügung über den zurückgezahlten Betrag. Beispiel: Hat man ein Kreditlimit von 10000 €, gibt 3000 € aus und zahlt 1000 € zurück, dann hat man weiterhin 8000 € zur Verfügung.
Unabhängig von der Art des Darlehens für die man sich entscheidt, sollte man sicher sein, seine Rückzahlungen auch pünktlich aufbringen zu können.
Um das Kreditrisiko zu decken und einen Gewinn mit dem verliehenen Geld zu machen, sind die Kreditgeber in der Regel berechtigt, Zinsen auf Kredite zu nehmen. Diese muss man bei der Berechnung der Rückzahlungen mit einrechnen.
Wenn man sich zum Beispiel 1000 € borgt und Zinsen ist mit einer jährlichen Wachstumsrate von zehn Prozent, werden die Gesamtkosten 110 €. Dies wird als einfacher Zins bekannt. Es ist nur selten auf Anleihen berechnet.